Über uns

Die Anfänge…

Angefangen hat alles 1991 in Eichstätt. Ulrike hat dort studiert und wohnte mit Harfe in einer Studenten-WG. Markus war als einsamer Hackbrettspieler unterwegs und lernte über Umwege (Danke, Lucia :-) ) die “Liki” kennen. An einem kalten Novembertag war die erste Probe, ein paar Wochen drauf waren wir so frei und hatten den ersten Auftritt beim Künstlerring und in der berüchtigten Studententheke der KHG. Dort spielten wir auch im Sommer mal zum Volkstanz auf…

Wir suchten uns natürlich musikalische Verstärkung: Mal mit Akkordeon (Monika Nickl), mal mit Bass und immer fest mit dabei über Jahre: Wunibald Iser an der Geige und mit Klarinette. Da waren wir dann als die “Ziachwaglzupfer” unterwegs – eine Erinnerung daran, dass wir die vielen Instrumente immer mit einem Leiterwagerl in die Fußgängerzonen transportierten…

In den folgenden Jahren folgten private Engagements oder öffentliche Auftritte im Eichstätter und Ingolstädter Raum – bis nach Nürnberg oder an den Chiemsee, nach Garmisch  oder an den Bodensee verschlug es uns gelegentlich – auf Wirtshausbühnen, Hochzeiten oder einfach auf der Straße als Musikant. Das Programm umfasste hauptsächlich internationale Volksmusik – inspiriert von den Fraunhofern, Rudi Zapf oder Uschi Laar gingen wir auf musikalische Weltreise!

Als Markus 1992/93 sich einen Dudelsack und eine Drehleier baute mit großer Hilfe von Herbert Gottstein (“Der Brummtopff”), begannen wir auch mittelalterliche Musik zu spielen. Zusammen mit den zwei Theaterstudentinnen Sabine Schramm und Viktoria Fackler brachten wir sogar einen mittelalterlichen Abend auf die Burgen entlang des Altmühltales.

Die Zusammenarbeit mit Emmi Böck erschloss uns die Sagenwelt näher – mit ihr lernten wir die Gegend rund um Ingolstadt und das Altmühltal von einer ganz anderen Seite kennen. Zusammen mit dem befreundeten Schauspieler Werner Schnitzer machten wir Lesungen.

…über die Wanderjahre…

Einige Jahre war nun nach dem bunten Studentenleben Beruf und Familie der Mittelpunkt. Nach einigen Umzügen landeten wir wieder in der oberpfälzer Heimat – auch Ulrike als Oberbayerin beginnt, den Dialekt der Region sich anzueignen. Und wir kramten gelegentlich doch die Instrumente wieder aus den Ecken hervor und musizierten zur Gaudi für uns “daham”.

…es spielt weiter…

2007 schließlich begannen wir, wieder ein Trio zu werden: Die Fletz-Musik.

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Ulrike Märkl-Richter: Harfe, Flöte

Ulrike hat nach Flöte, Klavier- und Hackbrettunterricht in Ingolstadt mit 9 Jahren begonnen, Harfe zu erlernen. Zunächst auf der Volksharfe, dann mit Konzertharfe spielte sie in verschiedenen Gruppen Volksmusik und klassische Harfenmusik als Solistin. Irgendann reichte es dann mit Etüden und dem fast zentnerschweren Flagschiff. Ulrike spielt seitdem nur mehr die Einfachpedalharfe. Diese späte musikalische Sozialisation passierte bei der Musik von Uschi Laar oder Ulrike Kern Ende der 80er Jahre oder den legendären Tanztreffen in Lauterbach. Sie arrangiert die meisten Stücke für Harfe selbst und ist unser musikalisches Gehör für Harmonien und Ausdruck.

Markus Märkl: Hackbrett, Drehleier, Sackpfeifen

Markus hat mit 16 Jahre begonnen, das Hackbrettspiel zu erlernen. Zunächst als Leihgabe des örtlichen Zitherclubs, später dann mit eigenen Instrument (und Eigenkonstruktion Dämpfmechanik) probiert er gern auf dem Hackbrett neue Dinge aus und schleppt ständig irgendwelches Notenmaterial an. Mit dem traditionellen Stubenmusi-Instrument ist weit mehr zu machen – das ist seit Fraunhofer- oder Rudi-Zapf-Zeiten ja bekannt. Eine weitere Liebe ist das Spiel auf Borduninstrumenten. Dazu gehört eine oberpfälzer Bauernsleier, eine französische Lautenleier, eine Schäferpfeife, ein Hümmelchen und ein böhmischer Bock.

Dieter Neubauer: Kontrabass

Dieter hat über Jahrzehnte in verschiedenen Tanzkombos der Region gespielt. Die Besetzung der Fletz-Musik war ein lang gehegter Wunsch – mit Kontrabass macht er den Continuo-Unterbau der Saitenklänge. Als Mitglied der Zupfer-Familie kann er auf deren lange musikalische bodenständige Tradition zurück blicken, die er heute noch unterstützt: Der legendäre “Zupfer-Bepp” war der letzte singende Glasmacher und Humorist, seine Töchter beleben dieses Erbe.

Seit Herbst 2009 spielt am Bass: Uli Schmutzer

Uli ist studierter Kirchenmusiker und Musiklehrer an mehreren Musikschulen in der Oberpfalz. Am Kontrabass griff er bereits für verschiedene Projekte in die vier Seiten – klassisch, modern, jazzig, rockig, aber immer souverän und virtuos. Und: Rein zufällig sind wir Nachbarn – also eine musikalische Zusammenarbeit über den eigenen Gartenzaun hinweg…

on stage

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